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FASHION ON DEMAND MIT RE.DRAFT

25. Apr 2019

Fashion on demand

IST DAS DIE ZUKUNFT DES MODEHANDELS?

Kurzfristigkeit – kaum ein anderes Wort, das den Modehandel derzeit mehr bestimmt. Unberechenbares Wetter und Trends, die gekauft werden wollen, sobald sie auf Instagram erscheinen. Beides stellt den Fashion Fachhandel vor große Herausforderungen.

Die Lösung

Brands, die mit kurzfristigen Lieferprogrammen überzeugen und Lücken on demand schließen können.

Eine dieser Brands ist das deutsche Label re.draft. Es wurde 2015 aus der Idee heraus geboren, eine kurzfristige Kollektion mit einem anspruchsvollen “urban contemporary” Look neu und frisch zu interpretieren. Redraft bedeutet außerdem Neuentwurf und ganz in diesem Sinne lässt die Brand keinen Stillstand zu und geht immer dem Zeitgeist entsprechend weiter.

Wir haben mit Marianne Glaser, Managing Director von re.draft, über das spannende Konzept, das hinter re.draft steht sowie die Bedeutung der Brand für den Handel gesprochen. Zusammen mit Thomas und Michael Röther gehört sie zu den Mitgründern, Gesellschaftern und Geschäftsführern des DOB-Contemporary-Labels.

fashion on demand

Was ist das Besondere an eurem Geschäftsmodell?

Die Quintessenz unseres Geschäftsmodells ist unsere äußerst kurze und schnelle Lieferzeit. Wer heute bei re.draft bestellt, hat die Ware innerhalb weniger Tage auf der Fläche und das ganz ohne Vororder. So nehmen wir den Händlern das Risiko, sich frühzeitig zu entscheiden und Kapital zu binden. Die Kollektionen, die sie ordern sind trotzdem stimmig, denn unser Konzept ist zwar kurzfristig, aber dennoch absolut flächenfähig. Durch einen regelmäßigen Newsletter informieren wir die Händler über unsere neuen Kollektionen. Sie können dann direkt in unserem B2B-Shop bestellen oder aber zu uns in den Showroom kommen. Mit unseren Partnern besprechen wir außerdem das für ihn optimale Verkaufsmodell. Das können fixe Flächen, Shop in Store-Konzepte oder eine Flächenbewirtschaftung sein. Den Möglichkeiten sind da fast keine Grenzen gesetzt.

Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Brands, die kurzfristig liefern?

Im Young Fashion Bereich gibt es tatsächlich bereits einige Anbieter mit einem kurzfristigen Konzept wie wir es haben. Mit re.draft bewegen wir uns jedoch im Casual/Contemporary Bereich und sind da aktuell noch ziemlich alleine unterwegs. Uns ist außerdem ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis sehr wichtig und wir legen viel Wert auf die Qualität unserer Produkte. Aus diesem Grund produzieren wir auch hauptsächlich in Europa. Zusätzlich ermöglicht dies uns, auch anspruchsvolle Styles schnell auf die Fläche zu bringen. Wir sind außerdem sehr breit aufgestellt und sprechen ganz unterschiedliche Typen des Handels an. Man findet re.draft in Boutiquen wie Weissglut Design in München oder Mascha Clothing in Hamburg, in Modehäusern wie Petzhold in Münster, Hochstetter in Trier, Messerich in Bitburg, Modehaus Fischer in Taucha, aber auch bei großen Filialisten wie Galeria Karstadt Kaufhof. Darüber hinaus sind wir auch online bei Playern wie Zalando oder About You erhältlich. Mit About You haben wir zudem sehr erfolgreich eine Kooperation mit Lena Gercke gestartet.

Warum seid ihr gerade jetzt ein starker Partner für den Handel?

Wir sind ein starker Partner für den Handeln, da wir den Einkäufern eine planbare Kurzfristigkeit anbieten und so Risiken minimieren. Unsere Kollektionen orientieren sich zwar an aktuellen Trendthemen, sind aber auch sehr ausgewogen und es gibt natürlich je nach Monat Schwerpunkte in den Produktgruppen. Die Kunden können bei uns immer mit einem kompletten Programm planen, das vielfältig kombinierbar ist. Darüber hinaus bieten wir unseren Partnern den Vorteil, bedarfsgerecht einzukaufen, damit sie agil auf saisonale Themen und Trends reagieren können. Das führt insbesondere zu einem geringeren Warendruck auf der Fläche. Ein wichtiges Argument ist auch: Das Risiko der frühen Warenbindung liegt immer bei uns.

Wie nachhaltig wird euer Konzept vom Handel angenommen?

Dafür, dass wir ein kurzfristiger Lieferant sind, haben wir wirklich eine hohe Konstante, was unsere Kunden betrifft. Viele sind bereits seit dem Start von re.draft im Jahr 2016 an Board. Es ist natürlich klar, dass es auch eine gewisse Fluktuation gibt. Manche Partnerschaften enden, neue kommen hinzu, andere Kunden schreiben nur auf der Messe. Nichtsdestotrotz sind wir mittlerweile auf fast 600 POS angewachsen. Mit diesen pflegen wir einen sehr persönlichen Kontakt, denn wenn uns eins unglaublich wichtig ist, dann eine partnerschaftliche und fruchtbare Zusammenarbeit.

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